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Man muss nicht immer hoch hinaus, um Überblick zu gewinnen.

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End-2-End-Monitoring

Mit End-2-End-Messungen überwachen Sie Geschäftsprozesse aus Sicht des Endanwenders. End-2-End-Monitoring simuliert typische Anwendersituationen und misst die Antwortzeiten von Applikationstransaktionen. Parallel sollten alle am Prozess beteiligten Komponenten überwacht werden, um mögliche Probleme schnell identifizieren zu können. Neben der vereinfachten Fehleranalyse können die aufgezeichneten Werte zusätzlich noch als Nachweis über einen definierbaren Zeitraum genutzt werden.

Am End-2-End Monitoring zeigt sich deutlich, wie sich nur mit Open Source-Produkten business-taugliche Funktionalitäten abbilden lassen, die weit über die reinen Kernfunktionen eines Nagios hinausgehen.

Problematik:

Ein in der IT oft gehörter Satz ist: „Das Internet oder eine bestimmte Applikation ist heute sehr langsam“. Was aus Sicht des End Users so einfach klingt, ist in der Praxis in der Regel sehr schwierig bis gar nicht nachvollziehbar.

Szenario:

Herr Müller muss noch eine ganze Menge an Bestellungen abwickeln. Es ist 13 Uhr und gerade jetzt ist das Bestellsystem aus seiner Sicht extrem langsam. Da Herr Müller momentan ziemlich unter Druck steht, nimmt er erst mal in Kauf, dass es momentan länger dauert. Gegen 17 Uhr hat Herr Müller dann endlich alle Bestellungen abgewickelt und er entschließt sich bei der IT-Abteilung nachzufragen, warum das Bestellsystem so langsam ist.

Der Kollege aus der IT schaltet sich remote auf das System von Herrn Müller und prüft mit ihm den Bestellvorgang, der inzwischen wieder reibungslos funktioniert. Herr Müller gibt sich vorerst mit dem Gedanken „Dann ist ja wieder alles in Ordnung“ zufrieden. Es bleibt aber ein bitterer Beigeschmack, dass das Problem morgen wieder auftreten könnte.

Für den Administrator  ist die Situation aber ebenfalls noch nicht geklärt. Als Anhaltspunkt hat er lediglich die subjektive Wahrnehmung von Herrn Müller, dass der Bestellprozess am Nachmittag langsam war. Er beginnt jetzt mit einer aufwendigen Suche in Logdateien, Status- und Performancewerten. Im Idealfall findet er in seinem System- und Netzwerkmanagement-Tool, was das Problem verursacht haben könnte.

Wunsch:

In einem ersten Schritt muss das subjektive Empfinden von Herrn Müller in messbare Zahlen umgesetzt werden. Damit auch um 17 Uhr noch nachvollziehbar ist, wie die Werte um 13 Uhr waren, müssen alle Werte für eine gewisse Zeit vorgehalten werden. Um die Daten analysieren und Trends erkennen zu können, ist es wünschenswert, dass das verwendete System Graphen darstellen kann.

Visualisierte Messpunkte

Lösung:

End-2-End-Robots führen in definierbaren Zeitabständen Benutzeraktionen automatisiert durch. Gleichzeitig können Messpunkte für verschiedene Zeiten definiert werden und langfristig gespeichert werden.

Da es sich bei den Systemen um Rechner handelt, die lediglich zur Ausführung der Automatismen genutzt werden, können durch einen sinnvollen Aufbau schon erste Faktoren ausgeschlossen werden.

Beispiel 1 (Einsatz eines End-2-End Robot):

Weist der End-2-End Robot keine Auffälligkeiten auf, kann man davon ausgehen, dass das Problem in der Workstation des End Users zu suchen ist.

Beispiel 2 (Einsatz mehrerer End-2-End Robots):

Werden mehrere Robots eingesetzt (idealerweise von verschiedenen Standorten), erhält man zusätzlich Informationen darüber, ob es sich um ein Verbindungsproblem oder tatsächlich um ein Problem der Anwendung handelt.

An diesen Beispielen zeigt sich klar, wie rein auf Open Source Basis Business-taugliche und notwendige Funktionalitäten abgebildet werden können, die weit über die reinen Kernfunktionen eines Nagios hinausgehen.

End2End-Monitoring mit openITCOCKPIT

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Steffen Rieger

Steffen Rieger

Director Infrastructure Solutions

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