opsi ist ein Open Source Client Management System auf Basis von Linux und ist für die Verwaltung von Windows Clients gedacht.
Zu den Hauptaufgaben gehören die automatische Softwareverteilung auf die Workstations und Server, dies geschieht mit Hilfe von einem opsi-Client-Agent.
Die automatisierte OS-Installation kann über das Netzwerk auf Basis einer „unattended“ Installation oder per Image erfolgen. Das Verfahren der „unattended“ Installation wird dabei durch eine automatisierte Erkennung der notwendigen Treiber unterstützt. Der Client stellt beim nächsten Systemstart mittels PXE-Boot-prom eine Anfrage an den Depotserver und lädt von diesem ein Bootimage. Das Bootimage partitioniert das System und fordert die Installationsdateien und die Konfigurationsinformationen vom Depotserver an.
Es besteht die Möglichkeit automatisiert ganze Gruppen von Clients auf einmal und „on demand“ z.B. mit dem check_MK zu bestücken sowie ein Umbrella Management System wie openITCOCKPIT mit Daten anzureichern. Die Abfrage des Client-Agents auf neuere Software findet noch vor der Anmeldung statt und der Benutzer hat somit keine Möglichkeit in diesen Prozess ein zu greifen. So ist es möglich neben kompletten Softwarepaketen auch Updates und Patches eingespielt werden.
Eine Software „on demand“ zu verteilen bedeutet, dass die Software sofort ausgerollt wird und nicht erst beim nächsten Neustart, eine Alternative dazu ist ein Software-Kiosk. In einem Software-Kiosk wird ausgewählte Software zur Verfügung gestellt und die Benutzer können sich selbstständig die Software aussuchen die sie nutzen möchten. Die Installation läuft anschließend ohne Benutzereingriffe ab und verhindert somit mögliche Fehlerquellen.
OPSI unterstützt die Client-Betriebssysteme Windows XP, Server 2003, Windows Vista, Server 2008, Windows 7 und Server 2008 R2 und dabei werden sowohl die 32- als auch die 64-Bit-Versionen unterstützt.
Zur Administration steht ein gut strukturiertes und übersichtliches Webinterface zur Verfügung. Dank einer Übersicht ist stets das Wichtige im Blick, zudem können Statistiken und das Inventar der Clients ausgegeben werden.
Die Inventarisierung von Hard- und Software erfolgt über den Opsi-client-Agent. Dabei werden die Hardware-Informationen per WMI und die Software-Informationen aus der Registry erhoben und an den opsi-Server zurückgemeldet. Die Inventarisierungsdaten können über die Webserviceschnittstelle zur Aktualisierung einer CMDB z.B. von i-doit oder OTRS verwendet werden. Es ist natürlich auch eine komplette Administration über die Kommandozeile möglich.