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Leseprobe: Whitepaper Open Source Groupware im Vergleich

Es tut sich was auf dem Groupware-Markt. Offene Lösungen treten zunehmend in Konkurrenz zu den großen drei: Microsoft®, Novell und Lotus. Sie punkten durch Flexibilität, preislich attraktive Lizenzmodelle und innovative Features. Dieses Dokument stellt drei Vertreter aus dem Open Source-Bereich vor und betrachtet ihre Einsatzmöglichkeiten im Unternehmensbereich.

Zarafa beeindruckt dabei durch einwandfreie Kompatibilität mit Microsoft® Outlook. Open-Xchange überzeugt durch eine Skalierbarkeit, die bis zu einem Handling von 5.000 aktiven Sessions pro Server geht. Zimbra schließlich ist für kleinere Firmen, die weniger auf Outlook setzen, eine gute Lösung.

Inhalt

1. Eine sichere Alternative: Open Source
1.1. Der Weg zur Open Source Groupware-Lösung
2. Open Source Groupware
2.1. Zarafa
Der Webaccess
Mögliche Einsatzgebiete    
2.2. VMWare Zimbra    
Besondere Eigenschaften    
Mögliche Einsatzgebiete    
2.3 Open-Xchange
Web-Client
Besondere Eigenschaften    
Mögliche Einsatzgebiete    
3. Das richtige Produkt für jedes Szenario    
Vorteile im Hostingumfeld    
Vorteile im Non-Outlook-Bereich    
Exchange-Ersatz der ersten Wahl    
Kontaktadressen

Umfang: 22 Seiten, 5 Abbildungen, Größe: 1,2 MB

1. Eine sichere Alternative: Open Source

Die Entwicklung von Groupware-Systemen ist in den letzten Jahren vor allem von drei Faktoren geprägt worden: Erstens, der Notwendigkeit, Workflows miteinander zu vernetzen. Zweitens, dem Wunsch nach projektbezogener Zusammenlegung der PIM-Ressourcen einzelner Mitarbeiter. Drittens: bei alldem genauer aufs IT-Budget zu schauen.

Der Schritt weg von aufwendig zu pflegender, Fat-Client basierter Infrastruktur zu schlanken Web-Lösungen ist dadurch zunehmend attraktiv geworden. Das Web vermag nämlich zusätzlich Datenquellen externer Informationsanbieter zu integrieren und schafft Mehrwerte durch onlinebasierte Kollaborationslösungen (Wikis, Foren und ähnliches). Aber auch der Open Source-Sektor hat in den letzten Jahren kräftig zugelegt. Er bietet heute mehrere erstaunlich ausgereifte Produkte, die das kombinieren, was bei den proprietären Herstellern schon fast in Vergessenheit geraten scheint: Flexibilität, schlanke Programmierung, offene Schnittstellen und bei alldem niedrige Kosten in Einführung und Betrieb.

Das vorliegende Whitepaper beschäftigt sich mit drei Open Source-Lösungen, die unserer Projekterfahrung nach am engsten zu den proprietären Konkurrenten aufgeschlossen haben: Zarafa, VMware Zimbra und Open-XChange. Wir wollen darstellen, was die drei Lösungen auszeichnet und wofür sie sich am besten eignen.

In unseren Projekten stellen wir immer wieder fest, dass sich die oft über Jahre gewachsenen Bindungen an die Produktfamilien proprietärer Hersteller durch den Austausch der Serverlösung im Backend am besten lösen lassen – und damit letztlich Kosten gespart werden können. Entscheider werden sich darüber freuen, dass durch den komponentenbasierten Ansatz von Open Source der Wechsel von proprietären Fat-Clients zu offenen Alternativen oder ins Web jederzeit eine Option bleibt und nicht zwingend vorausgesetzt wird. Dadurch ist es möglich, Einführung einfach und schrittweise durchzuführen und die Infrastruktur behutsam zu verändern.

Open Source steht neben dem Baukastenprinzip für ausgereifte Produkte, deren Entwicklung durch die Kooperation von kommerziellen Anbietern und der Community getragen wird. Bestehende Lösungen werden so kontinuierlich mit zusätzlichen Features ausgestattet, angefangen für Zusammenarbeit und Projektsteuerung bis hin zum Komplettsystem für Nutzerverwaltung, E-Mail und Informationsmanagement. Gerade diese Flexibilität erreichen die klassischen geschlossenen Anwendungen nicht. So erfüllt Open Source die aktuellen und zukünftigen Anforderungen besser und kann zusätzliche Funktionen ohne großen Mehraufwand integrieren. Proprietäre Software bildet dahingegen zusammen mit den vom Hersteller diktierten Erweiterungen einen monolithischen Block. Auf seiner glatten Oberfläche können unabhängige Technologien nur unter großen Mühen und Investitionen angedockt werden.

2.1. Zarafa

Zarafa genießt den Ruf, ein vollwertiger Ersatz für Microsoft® Exchange zu sein. Das liegt nicht zuletzt an der MAPI-Schnittstelle und der Anbindungsmöglichkeit für den BlackBerry Enterprise Server. Durch die MAPI-Schnittstelle bietet Zarafa einem Microsoft® Outlook Anwender den vollen Funktionsumfang seines vertrauten E-Mail Client. Das dürfte vor allem Unternehmen gefallen, die auf Microsoft® Outlook-basierte Anwenderinfrastrukturen nicht verzichten möchten. Der Benutzer ist durch die Kompatibilität mit MAPI, SMTP, IMAP4 und POP3 in seiner Clientwahl uneingeschränkt. Neben der vollen Unterstützung eines BlackBerry Enterprise Servers beliefert das sogenannte Z-Push alle ActiveSync fähige Endgeräte mit E-Mails. Die Software punktet außerdem mit zwei ausgereiften und anwenderfreundlichen Web-Clients.

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Weiterführende Informationen /Links

Weiterführende Whitepapers zu Open Source allgemein oder themen- bzw. produktspezifischen Analysen sind bei it-novum als Download oder auf Anfrage erhältlich. Aus unseren Projekten heraus ergeben sich immer neue themen- /produktspezifische Whitepapers. Sehen Sie regelmäßig auf unserer Homepage vorbei oder fragen Sie gezielt nach Themen, die sie interessieren unter den unten genannten Kontaktdaten.

Allgemein zum Thema Open Source:

Die Top-10 Mythen und Irrtümer über Open Source: Einführung von Open Source aus der Sicht eines Anwenders

Der Open Source-Diamant: Beurteilung von Open Source Lösungen nach fünf  praxis-relevanten Kriterien

100% Open Source – ist das möglich?

Business Intelligence:

Open Source BI: Vergleich der führenden Open Source BI-Werkzeuge Pentaho, Jaspersoft und Palo (deutsch und english)

Vertriebscontrolling mit Open Source: Aufbau einer Vertriebssteuerung mit Palo und Pentaho

Open Source-Datenbanken. Open Source-Datenbanken: MySQL und PostgreSQL im Leistungs- und Funktionsvergleich

Systemmanagement und Monitoring:

SAP-Monitoring mit Open Source: Umfassendes SAP-Monitoring mit einer Open Source-Plattform, die über CCMS hinaus geht

openITCOCKPIT: Nagios-basiertes System- und Servicemanagement mit Enterprise-Fokus

SAP- und ERP-Lösungen:

IC-Abstimmung im Konzern. Intercompany-Abstimmungen toolunterstützt im SAP-Standard nutzen

Konsolidierung im Konzern. Verbesserung des Konsolidierungsprozesses im Konzern durch den Einsatz des Konsolidierungstools SAP SEM-BCS

SAP und Open Source:

SAP-Schnittstelle zu Alfresco. Datenintegration und Prozessabbildung durch die Einbindung von SAP in das Open Source-Dokumentenmanagementsystem
Alfresco

Open Source Applikationen:

Modernes Open Source Dokumentenmanagement mit Alfresco: Wegweiser vom einfachen Enterprise Content Management bis hin zu komplexen Workflows mit jBPM und SAP-Integration

Open Source CRM mit sugarCRM als nachhaltiger Beitrag zum Vertriebserfolg:  Lassen sich moderne Anforderungen wie Abbildung von Vertriebsprozesse,  Closed-Loop Marketing und analytisches CRM einfach mit Open Source  umsetzen?

Ihr Ansprechpartner

Steffen Rieger

Steffen Rieger

Director Infrastructure Solutions

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