
1. Eine sichere Alternative: Open Source
1.1. Der Weg zur Open Source Groupware-Lösung
2. Open Source Groupware
2.1. Zarafa
Der Webaccess
Mögliche Einsatzgebiete
2.2. VMWare Zimbra
Besondere Eigenschaften
Mögliche Einsatzgebiete
2.3 Open-Xchange
Web-Client
Besondere Eigenschaften
Mögliche Einsatzgebiete
3. Das richtige Produkt für jedes Szenario
Vorteile im Hostingumfeld
Vorteile im Non-Outlook-Bereich
Exchange-Ersatz der ersten Wahl
Kontaktadressen
Umfang: 22 Seiten, 5 Abbildungen, Größe: 1,2 MB
Die Entwicklung von Groupware-Systemen ist in den letzten Jahren vor allem von drei Faktoren geprägt worden: Erstens, der Notwendigkeit, Workflows miteinander zu vernetzen. Zweitens, dem Wunsch nach projektbezogener Zusammenlegung der PIM-Ressourcen einzelner Mitarbeiter. Drittens: bei alldem genauer aufs IT-Budget zu schauen.
Der Schritt weg von aufwendig zu pflegender, Fat-Client basierter Infrastruktur zu schlanken Web-Lösungen ist dadurch zunehmend attraktiv geworden. Das Web vermag nämlich zusätzlich Datenquellen externer Informationsanbieter zu integrieren und schafft Mehrwerte durch onlinebasierte Kollaborationslösungen (Wikis, Foren und ähnliches). Aber auch der Open Source-Sektor hat in den letzten Jahren kräftig zugelegt. Er bietet heute mehrere erstaunlich ausgereifte Produkte, die das kombinieren, was bei den proprietären Herstellern schon fast in Vergessenheit geraten scheint: Flexibilität, schlanke Programmierung, offene Schnittstellen und bei alldem niedrige Kosten in Einführung und Betrieb.
Das vorliegende Whitepaper beschäftigt sich mit drei Open Source-Lösungen, die unserer Projekterfahrung nach am engsten zu den proprietären Konkurrenten aufgeschlossen haben: Zarafa, VMware Zimbra und Open-XChange. Wir wollen darstellen, was die drei Lösungen auszeichnet und wofür sie sich am besten eignen.
In unseren Projekten stellen wir immer wieder fest, dass sich die oft über Jahre gewachsenen Bindungen an die Produktfamilien proprietärer Hersteller durch den Austausch der Serverlösung im Backend am besten lösen lassen – und damit letztlich Kosten gespart werden können. Entscheider werden sich darüber freuen, dass durch den komponentenbasierten Ansatz von Open Source der Wechsel von proprietären Fat-Clients zu offenen Alternativen oder ins Web jederzeit eine Option bleibt und nicht zwingend vorausgesetzt wird. Dadurch ist es möglich, Einführung einfach und schrittweise durchzuführen und die Infrastruktur behutsam zu verändern.
Open Source steht neben dem Baukastenprinzip für ausgereifte Produkte, deren Entwicklung durch die Kooperation von kommerziellen Anbietern und der Community getragen wird. Bestehende Lösungen werden so kontinuierlich mit zusätzlichen Features ausgestattet, angefangen für Zusammenarbeit und Projektsteuerung bis hin zum Komplettsystem für Nutzerverwaltung, E-Mail und Informationsmanagement. Gerade diese Flexibilität erreichen die klassischen geschlossenen Anwendungen nicht. So erfüllt Open Source die aktuellen und zukünftigen Anforderungen besser und kann zusätzliche Funktionen ohne großen Mehraufwand integrieren. Proprietäre Software bildet dahingegen zusammen mit den vom Hersteller diktierten Erweiterungen einen monolithischen Block. Auf seiner glatten Oberfläche können unabhängige Technologien nur unter großen Mühen und Investitionen angedockt werden.
Zarafa genießt den Ruf, ein vollwertiger Ersatz für Microsoft® Exchange zu sein. Das liegt nicht zuletzt an der MAPI-Schnittstelle und der Anbindungsmöglichkeit für den BlackBerry Enterprise Server. Durch die MAPI-Schnittstelle bietet Zarafa einem Microsoft® Outlook Anwender den vollen Funktionsumfang seines vertrauten E-Mail Client. Das dürfte vor allem Unternehmen gefallen, die auf Microsoft® Outlook-basierte Anwenderinfrastrukturen nicht verzichten möchten. Der Benutzer ist durch die Kompatibilität mit MAPI, SMTP, IMAP4 und POP3 in seiner Clientwahl uneingeschränkt. Neben der vollen Unterstützung eines BlackBerry Enterprise Servers beliefert das sogenannte Z-Push alle ActiveSync fähige Endgeräte mit E-Mails. Die Software punktet außerdem mit zwei ausgereiften und anwenderfreundlichen Web-Clients.
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Weiterführende Whitepapers zu Open Source allgemein oder themen- bzw. produktspezifischen Analysen sind bei it-novum als Download oder auf Anfrage erhältlich. Aus unseren Projekten heraus ergeben sich immer neue themen- /produktspezifische Whitepapers. Sehen Sie regelmäßig auf unserer Homepage vorbei oder fragen Sie gezielt nach Themen, die sie interessieren unter den unten genannten Kontaktdaten.
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